Benancy X Fritzi II PR-Sample

 

Ich schaue in den Spiegel. Mein weißes Oversize-Shirt hängt wie ein Sack an mir herunter und verdeckt alle meine Problemzonen. Die Ärmel liegen über meinen Schwabbelarmen und durch den Schnitt kann auch niemand meinen hervorstehenden Bauch sehen. Meine Jeans sitzt gut – zumindest so lange, bis ich etwas zum Frühstück gegessen habe – dann fängt sie an zu kneifen und wenn ich lange sitze, dann muss ich den Knopf öffnen, der sonst in meinen Magen spießt. Am liebsten würde ich zusätzlich noch meinen grauen Cardigan dazu anziehen. Mich einfach in Stoffschichten verpacken – so fühle ich mich am wohlsten an Tagen wie diesen. An solchen Tagen, an denen ich mich einfach nicht wohl fühle – nicht wohl in meinem Körper. An solchen Tagen ist mir jedes Gramm Fett zu viel, jede Kurve, jede Falte, die meine Kleidungsstücke wirft. Dann möchte ich einfach nur zu Hause bleiben, mein größtes und weitestes Oberteil überwerfen, mich in eine Decke wickeln und den ganzen Tag über Filme anschauen und das Haus nicht verlassen. 

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